„Zur Freiheit hat uns Christus befreit!
So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!“
Galater 5,1
Liebe Gemeinde,
Freiheit – das klingt zunächst nach Urlaub, offenen Straßen und dem Gefühl, endlich tun und lassen zu können, was man möchte. Doch manchmal merken wir: Auch wenn wir äußerlich frei sind, können wir innerlich gefangen sein. Sorgen können uns festhalten, Schuld kann uns belasten, die Erwartungen anderer können uns unter Druck setzen.
Paulus erinnert uns daran: Christus hat uns zur Freiheit befreit. Wir müssen uns Gottes Liebe nicht verdienen. Wir müssen nicht ständig beweisen, wie gut, stark oder erfolgreich wir sind. Gott nimmt uns an – nicht wegen unserer Leistung, sondern aus Liebe.
Diese Freiheit bedeutet aber nicht Gleichgültigkeit. Sie schenkt uns vielmehr den Mut, aufrecht zu leben, neu anzufangen und anderen Menschen in Liebe zu begegnen.
Vielleicht dürfen wir in diesem Monat einmal bewusst fragen: Was macht mich unfrei? Welche Sorgen, Ängste oder Erwartungen möchte ich Christus anvertrauen?
Jesus Christus sagt uns: Du musst nicht alles allein tragen. Du bist frei, weil du von Gott geliebt bist. Darum: Steh auf, richte dich auf – und lebe in der Freiheit, die Christus schenkt!
Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Herbst. Herzlich, Euer/ Ihr Pfarrer Bergmann
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