„Du sollst fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, das der Herr, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat.“
5. Mose 26,11
Liebe Gemeinde,
dieser Vers steht in einem besonderen Zusammenhang: Das Volk Israel blickt zurück auf den Weg durch die Wüste, auf Mühen, Zweifel und Bewahrung. Nun sollen sie nicht nur danken, sondern sich freuen. Freude ist hier kein oberflächliches Gefühl, sondern eine bewusste Entscheidung: wahrzunehmen, was Gott Gutes schenkt. Der Monatsspruch lädt auch uns ein, innezuhalten. Oft sehen wir zuerst das, was fehlt, was Sorgen macht oder belastet. Doch Gott ruft uns dazu auf, den Blick zu wenden: auf das Gute, das da ist – vielleicht unscheinbar, vielleicht selbstverständlich geworden – Gesundheit, Menschen, die uns begleiten, ein Zuhause, tägliches Brot, getragene Beziehungen. All das ist Geschenk Gottes. Die Freude gilt dabei nicht nur mir allein, sondern dir, deiner Familie, uns allen. Dank und Freude verbinden. Sie schaffen Gemeinschaft, stärken Beziehungen und öffnen das Herz füreinander. Wo wir gemeinsam danken, wächst Hoffnung – selbst in schwierigen Zeiten.
Gebet:
Guter Gott, öffne unsere Augen für das Gute, das du uns schenkst.
Lehre uns, dankbar und fröhlich zu sein – nicht nur mit Worten, sondern mit unserem ganzen Leben. Amen.
Ich wünsche uns allen eine gesegnete und fröhliche Zeit.
Herzlich, Ihr Pfarrer Bergmann
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